Was ist Regulationsmedizin?

Die Regulationsmedizin beschäftigt sich mit Regelkreisen und Organbelastungenen im menschlichen Körper. Sie deckt Störungen und Fehlfunktionen von Organen und von Geweben auf. Sie sieht sich als Ergänzung zur Schulmedizin.

Bei der Regulationsmedizin steht die Betrachtung von Funktionskreisläufen im Mittelpunkt. Diese können gestört sein und führen zu Belastungen. z.B. kann es durch Umweltgifte zu einer Leberstörung kommen, die die Funktion der Leber herabsetzt. Dies kann bereits in einem Stadium auftreten, wo die herkömmlichen Leberwerte noch alle normal sind.

Mit der Regulationsmedizin haben wir ein Werkzeug, mit dem wir in viel früherem Erkrankungs-Stadium Störungen aufdecken können.

Erfahrungsgemäß hat der menschliche Körper nicht nur eine Störung aus Sicht der Regulationsmedizin. Häufig kann der Mensch einzelne Störungen sehr wohl kompensieren ohne irgendwelche Krankheitssymptome zu zeigen. Problematisch wird es dann, wenn z.B. zu einer Umweltbelastung noch ein nicht vollständig überwundener Infekt dazukommt und vielleicht im Darm die Bakterienflora im Ungleichgewicht ist. So kommt es zu einer Häufung von Störungen, die für sich allein keine Erkrankung machen, jedoch in ihrer Summe zu unspezifischen Erkrankungen führen können. Häufig findet man bei chronischen Erkrankungen manigfaltige Störungen in den unterschiedlichsten Systemen.

Die Stärke der Regulationsmedizin liegt also bei chronischen Erkrankungen, die mit herkömmlichen Therapiemethoden ohne Erfolg behandelt werden konnten.